Winsen (Luhe), 02. November 2025 – Beim Parlamentarischen Abend der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) Harburg-Land setzten führende Vertreter aus Politik und Wirtschaft ein starkes Zeichen für den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur: Mit einem symbolischen Autobahnschild zur A20 positionierten sie sich klar für die Realisierung eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte Norddeutschlands.
Gemeinsam hielten die Landtagsabgeordneten André Bock und Jan Bauer, Jonas Lehmann, Standortleiter von Amazon Winsen, MIT-Kreisvorsitzender André Schrader, Kreisrätin Ana Christina Bröcking, Dr. Alexander Stark, Leiter der Wirtschaftsförderung, Jannik Stuhr, Bürgermeisterkandidat für Stelle, sowie André Weseloh von der MIT Stade das Schild in die Kameras – als sichtbares Bekenntnis zur A20 und ihrer Bedeutung für den Wirtschaftsstandort in der Metropolregion Hamburg.
„Die A20 ist ein zentrales Projekt für die wirtschaftliche Entwicklung des gesamten Nordens – und auch für unseren Landkreis Harburg von strategischer Bedeutung“, betont André Schrader, Kreisvorsitzender der MIT Harburg-Land. „Mit dem symbolischen Autobahnschild senden wir ein klares Signal: Planung und Bau müssen jetzt endlich Fahrt aufnehmen.“
Zukunftssicherung durch bessere Anbindung
Die A20 soll eine leistungsfähige Ost-West-Achse im Norden Deutschlands bilden und insbesondere die Elbquerung bei Drochtersen entlasten. Für den Landkreis Harburg bietet das Projekt enorme Potenziale – etwa durch kürzere Transportwege, bessere Erreichbarkeit für Betriebe und eine gesteigerte Standortattraktivität.
„Es wird keine gute Wirtschaftspolitik ohne eine gute Verkehrspolitik geben. Die A20, ebenso wie der Weiterbau der A39, sind wichtige Infrastrukturprojekte und zentrale Säulen, wenn wir unsere Wirtschaft wieder nach vorne bringen und auf ein solides Fundament stellen wollen“, sagt André Bock, CDU-Landtagsabgeordneter.
Politik muss Planungsverfahren beschleunigen
Die MIT Harburg-Land kritisiert die seit Jahren andauernden Verzögerungen bei der Umsetzung des Projekts. Komplexe Planungs- und Genehmigungsverfahren lähmen den Fortschritt.
Die MIT fordert daher:
•Planungsbeschleunigung bei Bundes- und Landesinfrastrukturprojekten
•Entbürokratisierung der Genehmigungsverfahren
•Konsequente Priorisierung von Verkehrsprojekten mit überregionaler Bedeutung
Regionale Wirtschaft profitiert unmittelbar
Nicht nur große Unternehmen wie Amazon, sondern insbesondere mittelständische Betriebe in Logistik, Industrie und Handwerk profitieren von der verbesserten Anbindung. Auch für Pendlerinnen und Pendler bringt die A20 spürbare Entlastung.
„Wir müssen jetzt die Weichen stellen, damit unsere Region auch in Zukunft lebenswert und wirtschaftlich stark bleibt“, so Schrader abschließend. „Die A20 darf kein Papiertiger bleiben – sie muss Realität werden.“
