Winsen (Luhe), den 16. Apr. 2020

Der Niedersächsische Minister für Wirtschaft, Digitalisierung, Arbeit und Verkehr, Dr. Bernd Althusmann teilte mit, dass das Förderprogramm Digitalbonus Niedersachsen an den speziellen Bedarf von Unternehmen in der Coronakrise angepasst wird. Ab sofort können niedersächsische Unternehmen den Zuschuss von bis zu 10.000 Euro explizit auch für Homeoffice-, Videokonferenz- und Telemedizintechnik beantragen.

„Die Coronakrise stellt gerade kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vor massive Herausforderungen“, so Frank Thöle-Pries (49), Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) im Landkreis Harburg.

KMU sind mit ihrer Organisation beinahe vollständig auf ihr Tagesgeschäft ausgerichtet. Für disruptive Veränderungen und Digitalisierungsprojekte fehlen im Alltag oftmals Zeit, personelle Kapazitäten und einschlägige Erfahrungen mit solchen Situationen.

Die Antwort der Wirtschaft auf Corona heißt Digitalisierung

Die Coronakrise stellt die Unternehmen jedoch vor noch nie dagewesene Herausforderungen. Viele Geschäfte im Landkreis Harburg mussten durch die Allgemeinverfügungen vom einen auf den anderen Tag schließen. Kontaktsperren und strikte Hygienevorschriften gelten. Kitas und Schulen waren plötzlich zu und die Kinder müssen bis auf Weiteres zuhause betreut werden.

Massive Umsatzeinbrüche bedrohten plötzlich die Existenz vieler Unternehmen. Und damit standen plötzlich auch viele Arbeitsplätze in der Region auf dem Spiel.

Doch die Unternehmen reagierten sehr schnell und sehr flexibel: Homeoffice-Arbeitsplätze wurden eingerichtet. Videokonferenzen ersetzten Meetings im Kollegenkreis oder mit Geschäftspartnern. Waren und Dienstleistungen werden in schnell errichteten Onlineshops angeboten und in den Sozialen Medien beworben.

Mittelstandsunion (MIT) begrüßt finanzielle Unterstützung durch das Land

Das Programm „Digitalbonus.Niedersachsen“ wird nun um weitere 15 Mio Euro aufgestockt. Ziel des Programms ist eine Beschleunigung und Stärkung von Digitalisierungsprozessen im niedersächsischen Mittelstand und Handwerk. Ab sofort besteht die Möglichkeit zur Beantragung von Zuschüssen für Homeoffice-, Videokonferenz- und Telemedizintechnik. Anträge hierfür können bei der NBank gestellt werden.

„Der Impuls, die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen zu unterstützen, sichert den Fortbestand von Unternehmen und Arbeitsplätzen im Land Niedersachsen und somit auch im Landkreis Harburg“, so Frank Thöle-Pries. „Wir halten diesen Schritt für richtig und wichtig, denn diese Investition des Landes ist nachhaltig. Auch nach der Krise werden die Unternehmen von der Digitalisierung profitieren.“

Telearbeit ist unsere neue Realität

Frank Thöle-Pries ist als selbständiger Unternehmensberater mit den Schwerpunkten Mittelstandsentwicklung und digitale Transformation im Mittelstand tätig. Bereits seit 2003 leitet er große Digitalisierungsprojekte in mittleren und großen Unternehmen.

Der Familienvater ist seit Januar 2020 Vorsitzender der MIT Harburg-Land. Sein Unternehmen ist schwerpunktmäßig im Bereich Deutschland-Österreich-Schweiz tätig und hat seinen Sitz in Buchholz in der Nordheide.

Mit Beginn seiner Selbständigkeit hat Thöle-Pries seine Arbeitsweise massiv verändert. „Während ich in der Vergangenheit oftmals für ein einstündiges Lenkungsausschuss-Meeting nach München oder Wien reisen musste, führe ich viele Tätigkeiten mit meinen Kunden inzwischen online in Form von Videokonferenzen aus. Digitalisierung ist damit ein wesentlicher Faktor für mehr Zeiteffizienz in der Zusammenarbeit. Telearbeit ist unsere neue Realität.“

Mittelstands- und Wirtschaftsunion

(MIT) Harburg-Land

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